Über das Autorenduo

Vorbemerkung

Xenjo hat den Blog ursprünglich aufgebaut als „looser blog – die fiktive Seite der Realität“. Nun hat er keine Lust mehr, vor den Hunden, die ihm die örtliche Pigida an jedem dritten Samstag im Monat, auf den Hals hetzt und hat den Stab an Job übergeben..

Job Runner

Es ist völlig egal, wer ich und was ich bin. Denn im besten Fall spielen wir alle in der Interaktion und in den Rollen, die wir ausfüllen mehr oder weniger Theater. Das hat mit mir dann eher soviel zu tun, wie das Repertoire eines Schauspielers. Hervorragende Schauspieler begeistern die Menschen. Vielleicht, weil sie die Menschen berühren. Als Voyeur wollen wir natürlich immer Wissen: Wie ist die oder der so „privat“?

Auf diese Antwort gibt es keine richtige Frage.

Was meinen Lebenslauf angeht: Ich bin mehr oder weniger Softwareentwickler und habe dort die Gelegenheit, mit teilweise ganz außergewöhnlichen Menschen zu arbeiten. Das ist es, was mich immer wieder neu fasziniert. Aber das ist auch, was mich immer wieder frustriert. Denn die Menschen „da draußen“ sind nur in bestimmten „Strukturen“ zu bekommen. Und diese sind es, die mich noch mehr interessieren. Und die oft schlichtweg Schmerzen verursachen. Denn Menschen sind immer in soziale Strukturen eingebunden, die sie nur bedingt als Individuum beeinflussen können. Und wenn sie in kein soziales Umfeld eingebunden sind, sind sie es doch in ihre eigene psychische Organisation. Die Sichtweise, dass wir Menschen „unabhängig“ sind, ist der großartigste Misst, den wir denken wollen. Und mich beschäftigt die Funktion dieser Selbsttäuschung.

¡Viva Luhmann!

Xenjo

Wie ich bei Job lernen durfte, ist es wichtig, ernst zu bleiben. Das Leben besteht aus Absurditäten. Je nach dem wie wir beobachten und was uns dabei in den Blick gerät. Die persönliche Gefühlslage ist dabei doch immer konstitutiv. Ansonsten: Servant-Teamleiter, Scrum-Master, ProductOwner-Coach und ich bin sicher, irgendwann wird sich jeder dahergelaufene Scrum-Master „Agile Coach“ nennen. Einfach deswegen, weil auch die, mit der agilen Arbeitsweise, die gleichen Voraussetzungen haben, wie die Kreationisten auch. Sie können halt nicht anders, als es so zu machen. Das muss man halt akzeptieren und ernst dabei bleiben.

Weitermachen.