Bigotterie in der Softwareentwicklung

Abstract
Der Autor scheitert einfach an den Fürbitten zu klassischen Projektmanagement-Verfahren und stellt zur Kompensation eine an Blasphemie grenzende Erklärung bereit, die in keiner agilen Umgebung fehlen muss.

Keywords: Maria Mutter Gottes, agile, Project Management Professionals, Embryos, Spermien, Spermienleiter, Bauchschwangerschaft, Wahabismus, as-Saud, Marketing.

Vor Monaten bin ich angehalten worden in fünf Sätzen (ICH!) darzustellen, welche Faktoren der agilen Softwareentwicklung dem letzten Projekt zum Erfolg verholfen haben – und was das Besondere an dem Verfahren war, das die nicht agile Welt interessieren könnte.

Natürlich habe ich nachgefragt: Darf ich antworten oder muss ich abschreiben? Ich sollte Antworten. Und natürlich bin ich gescheitert – was aber bei 34°C Umgebungstemperatur auch nicht ganz überraschend erscheint. Ok, es war im letzten Sommer. Außerdem war ich nüchtern.

Menschen, die nicht mit agilen Prinzipien vertraut sind verhalten sich oft wie Polizisten, die draußen bleiben müssen. Fast wie die Schlampe von Türsteherin in der ODEON-Launch. Sie pöbeln herum und verweisen darauf, dass kontrollierte Projektsteuerung seit Jahrzehnten bestens funktioniert; wenn das Projektmanagement taugt, der Plan ein guter ist und das ganze konsequent durchgeführt wird. Etabliert. Erinnert mich etwas an zweieinhalb Promille Ouzo am Morgen und die Frage, wie die Dame neben mir hier hereingekommen ist. Ganz klar: Durch die Tür. Ob das ein guter Plan war, sagt mir auch nicht das Licht.

Alles nach Plan. Und die Mutter Gottes hat Jesus selbstredend ohne Sex bekommen. Eine Aussage, die in einem näher zu untersuchenden Kontext immerhin mehr als 2000 Jahre funktioniert hat.

Oder wie es auf einem Relief auf der Rückseite der Würzburger Marien-Kapelle dargestellt wird: Der Heilige Geist flößt Maria sein Sperma direkt über die Ohren ein. Davon abgesehen, dass oft nicht diskutiert wird, was 2000 Jahre wirklich funktionieren soll, sind wir mitten in der Rahmenhandlung meiner Fünfworteerklärung, die ich leider in den Papierkorb werfen musste. Ich habe nämlich nur gehört, dass ich nicht wirklich klar denken könne. Stimmt auch, vor 1030 lokaler Zeit.

Bleiben wir aber bei der unbefleckten Empfängnis. Es geht mir zunächst nur um die reine Mechanik.

Das Ohreinflößen auf dem Relief zeigt, dass von einem Stapel Schlaumeier tatsächlich eine (technische) Lösung angeboten wurde, die das Hauptproblem der Jesus-Zeugung umgeht: Empfängnis ohne Sex. Klar, das Konzept kennen wir ja alle. Kommt ja hin und wieder vor. Vielleicht sind die Spermien des Heiligen Geistes bei Maria ja durch das Mittelohr über ein Loch im Trommelfell in das Innenohr gelangt. Von da ganz einfach in den Rachenraum an der Nasenschleimhaut vorbei und irgendwie in die Bauchhöhle geschwommen. Ergo müssen auch noch wenig Blockier- und Killerspermien mit von der Partie gewesen sein. Sonst hättte Maria einen ziemlichen Hals beim Austragen gehabt. Eine schöne Einführung zu dem Thema liefert übrigens Robin Baker: Krieg der Spermien.

Meine Phantasie verlässt mich hier keineswegs. Jedenfalls, sofern ich morgen nicht auf der Straße von einem Kreationisten der Blasphemie beschuldigt und gelüncht werde. Aber alle Fälle die ich kenne, bei denen ein Mädchen durch einen Blowjob schwanger geworden ist, haben sich bekanntermaßen als erklärbar erwiesen – und nicht einmal durch einen deep throat gab es bisher dokumentierte Fälle von Schwangerschaften. Aber genau aus ähnlichem Grund macht es gerade keinen Sinn, dass Jesus eine Bauchhöhlenschwangerschaft hätte sein sollen. Induziert über’s Ohr. Da fehlen einem die Worte!

Die Schwangerschaft von Maria über’s Ohr kommt mir nur unter einer Prämisse plausibel vor. Wenn ich nämlich der Nuance „Samen“ vs. „Spermium“ mehr Gewicht schenke. Noch vor nicht allzu langer Zeit wurde in deutschen Schulbüchern von „Samen“ und „Samenleitern“ gesprochen. Jeder Botaniker weiß sehr wohl, dass Samen bereits Embryos sind. Die Reaktion auf eine Vielzahl fliegender pflanzlicher Spermien hingegen kennen viele von uns als Heuschnupfen – diese pflanzlichen Spermien – oder landläufig als Pollen bekannt, können nämlich bei uns Allergien auslösen. Sind also hinreichend bekannt. Deswegen heißt es heute auch „Spermienleiter“ – wenn man das schon eindeutschen will.

Nehmen wir weiter an, dass die Erfinder dieser Ohrinduktion (sog. Inaurisfertilization) weder mit der Verschmelzung von Erbgut noch über die Zellteilung bescheid wissen, als sie die Konstruktion planen. Dann hätten sie nämlich einen Embryo durch Marias Ohr – sehr wahrscheinlich nach unten – gejagt. In den äußeren Gehörgang direkt durchs Trommelfell (wenn das niemand repariert hat, war Maria auf einem Ohr Taub) in die Paukenhöhle an Hammer und Ambos vorbei und dann in Richtung Ohrtrompete immer nach unten. Mit etwas Phantasie könnte dieser Embryo sich ja auch entwickelt haben. Wo auch immer. Klingt irgendwie leicht entzündlich. Jesses, wieso nicht!

Was hat das aber mit dem eigentlichen Thema zu tun?


Die Welt mit klassischem Projektmanagement

Antwort: Mit klassischen Projektmanagement-Methoden kann man alles durchziehen. Ich schreibe es nicht gerne, aber in den Arsch wäre ab und an wirklich effektiver als in die Ohren!

Und so gut mir das mit dem klassischen Projektmanagement auch gefällt: Hätte die Kirche immer Vertrauen in den Verstand seiner Gläubiger gehabt, wäre keine Konstruktion wie die der Inaurisfertilization nötig gewesen.


Die Welt mit Projektorganisation nach agilen Prinzipien.
Übrigens sind da jetzt Käfer drin!

Ich kann nur Mutmaßungen anstellen, wieso und warum so viele Religionen und Glaubensgruppen immer wieder Ansätze wählen, bei der Menschen absurderweise für völlig meschugge gehalten werden sollen. Auffällig ist aber, dass die Menschen diesen Gruppen nicht ziellos zulaufen. Sie werden eingefangen. Meistens. Wer wird schon als Project Management Professional geboren? Diese Leute werden genauso eingefangen wie Menschen für den Wahabismus eingefangen werden. Ok, ganz davon abgesehen, dass sicher im Hause as-Saud bestimmt der eine oder andere PMP beschäftigt wird, muss man den Terroristen vom 11. September lassen: Agil waren sie! Und wie mir dieser Tage eine Architektin mitteilte, wäre es aus Sicht der Statik nur mit groben Baumängeln möglich gewesen, die zwei Türmchen mit zwei Flugzeugen platt zu machen. (Oder mit extrem gut geplant und sehr professionell durchgeführten zusätzlichen Sprengladungen.)

Das Problem mit Transparenz in der Politik und der Religion: Intransparenz färbt unsere Sozialisation seit über 2000 Jahren. Das ist nicht gut. Überhaupt nicht. Denn Introspektion kann nur effektiv durchgeführt werden, wenn ein System transparent ist. Sonst bleibt das Sperma an der Nasenscheidewand kleben und es kommt zu einer Nasennebenhölenschwangerschaft die später an ein Kreuz genagelt wird. Adaption ist der Punkt, auf den sich die US-Regierung hervorragend versteht, sonst hätten sie nicht einen der schlimmsten Asbestklötze New Yorks so frech in aller Öffentlichkeit abgerissen und Al-Qaida mit drei Sternchen auf den Bulldozer schreiben können. Die drei genannten Aspekte Transparenz, Introspektion und Adaption sind zwar nicht unmittelbar mit der Agilität verheiratet, stellen aber doch die Grundsäulen dar, auf die die SCRUM-Prinzipien aufbauen, um die Welt und die Menschen in dieser Welt zu verbessern, damit die damit erstellten Produkte für die Menschen in dieser Welt und die Welt herum noch besser werden und alle zufrieden lächeln können und wir eine erfüllte 40-Stundenwoche abreisen können – prost!.

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Stand-Up-Meetings in der agilen Softwareentwicklung

Abstract
Der Autor beschreibt die Sekunden während einer Kehlkopfspiegelung. Wenig Sauerstoff, Schmerzen und wieso hatte er nicht ausgerechnet geplant Restalkohol?

Keywords: Aspiration, Stand-Up-Meeting, Hugh Hefner, Scrum, agile Environments

Ich war die Tage ausnahmsweise bei meinem HNO-Arzt. Wegen den Halsschmerzen – wer will schon im subtropischen Klima auf den Kanarischen Inseln im Urlaub beim Forschen ohne Unterbrechung herumhusten? Eben.

Dass ich immer zu dem selben HNO-Mediziner gehe versteht sich fast von selbst, wenn man nur einmal mitbekommen hat, wie er mit seinen Patienten umgeht. Da kommt es schon mal vor, wenn eine Mutter mit ihrer gerade erst flügge gewordenen Tochter böse fluchend am Arm aus der Praxis rennt. Mein HNO-Arzt hat ihr erklärt, die Halsschmerzen ihrer Tochter kämen definitiv von einer Jungenhaarallergie (siehe Foto) und sie sollte beim Sammeln von Erfahrungen nächstens bitte besser aufpassen. Die Tochter hatte viele Fragezeichen auf der Stirn. Ich nehme an, die Jungs mit denen sie ins Bett geht, haben allesamt einen Bartwuchs wie Tobias, ein sehr geschätzter Kollege, der in acht Jahren bei uns für die Gehälterverteilung verantwortlich sein wird. Jedenfalls, habe ich meinen Arzt natürlich gefragt, ob er sich postkoitale Aufklärung so vorstellt?! Tut er. Punkt. Und die Tochter war wohl deswegen verwundert, weil sie noch nie mit einem Jungen Sex hatte, der Haare hatte. Für die Mutter (wir werden in der nahen Zukunft nur noch von Helikopter-Müttern sprechen) natürlich eher ein Zeichen von Pädophile, diese Hollywood-Cut-Sache. Aber das sind Themen, denen wir uns im nächsten Jahr widmen werden, nachdem der neue Staatsvertrag zum Jugendmedienschutz mich zunächst von der Angel lässt.

Richtig agil dachte ich mir, als ich Minuten später selbst kurz vor einer Aspiration mit einer Kehlkopfsonde im Hals an allen Blödsinn dachte, den ich je begangen habe, und dass eine Jungenhaarallergie noch das geringste meiner Probleme darzustellen schien.

Nachdem die Sonde heraus war, sah ich das zwar anders, aber ich habe ein gutes Gedächtnis für Schmerzen.

So. Das war eine niedliche kurze Geschichte. Zurück.

Auf diesem Zahnarztstuhl wurde mir einiges klar:

Du brauchst dich nicht mehr darum zu kümmern, was dein Team morgens im Office treibt, wenn du dich im Bademantel wachblasen läßt. Denn dann heißt du u.U. Hugh Hefner und bist als ScrumMaster in einem agilen Environment längst gefeuert, weil du den Beweis erbracht hast, dass ScrumMaster einfach nicht Teamleiter sein können.
Und wenn du nicht der ScrumMaster bist, ist es auch egal. Ganz agil egal: Denn eine Verbesserung der täglichen Stand-Up-Meetings – wir nennen das in der Scrum-Welt einen „Daily-Scrum“ – wäre dann einfach nicht mehr mein Job. Auf der anderen Seite würden die Jobs für die Kollegen unter meinem Teamleiter-Tisch wegfallen und alles wäre wieder gut.

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Missbrauch von Macht in rigiden Environments

Der looser blog (Band 1) ist ein privater Blog, den der Autor – beim Start noch überwiegend Rotwein trinkend – geöffnet hat, um gelegentlich das Einschlafen zu beschleunigen.

Die Situation ist bekanntermaßen jetzt wirklich ernst. Am Montag hatte ich noch vor, über das agile Wasserfall-Model zu schreiben. Dem Umstand, dass ich Vergleiche hypothetischer Sexpraktiken zwischen Gott und Maria der Mutter Gottes angestellt habe, macht die Veröffentlichung zwar immer noch nötig, aber ab dem 1.1.2011 nicht mehr möglich.

Der Autor hat sich in diesem Jahr mit der IHK Würzburg-Schweinfurt, seinem Vermieter und den Anwälten seines Vermieters, der Stadt Würzburg, dem Amtsgericht Coburg, der Katholischen Kirche, diversen Tierschützern in Personalunion, einigen pseudoagilen Betonköpfen und vielen mehr gekloppt. Und das, obwohl der Autor nicht bekloppt, sondern ab und an ein Gespür realisiert, dass Grenzen des Geschmacks überschritten werden. Und immer wenn das passiert, überschreitet der Autor mit etwas Geschmacklosigkeit seine eigene Grenzen. Eine Kompensationsleistung, die den Amoklauf bis dato zu verhindern geholfen hat.

Der Autor hat sich noch niemals ernstlich die Frage gestellt, ob Einflussnahme von einem System in das andere System beunruhigend ist. In acht Jahren wird der Autor mit struktureller Kopplung von funktionalen Systemen herum jonglieren und diesen Eintrag seltsam finden. Es ist immer beunruhigend. Und wenn heute sehr wahrscheinlich ein weiteres Steinchen im Vollpfosten-Tetris eine Reihe schließt.

Ich werde in vier Jahren denken, dass der Staat deutlich rigider werden wird. Wenn ich nur geahnt hätte, dass in acht Jahren das PAG über uns kommt…

Weitermachen. Aber bitte nicht so.

Serotonin in agilen Environments

Abstract
Der Autor versucht im Rahmen einer Studienreise über agiles Arbeiten in Non-Office-Environments darzulegen, wie sich die Produktivität gezielt über den insularen Aufbau von Serotonin in agile Teams verbessern kann.

Keywords: Serotonin, agile, Fuerteventura, SevenGames.

Diesen Artikel erhalten sie gegen eine geringe Gebühr direkt vom Autor. Der Artikel wird jedoch noch innerhalb von 7 Tagen ab Veröffentlichung OpenAccess geschaltet.

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Milch und das pH-Projekt

Da hat neulich ein bezauberndes Fräulein bei Facebook die Frage gestellt, wie man ohne Geruchssinn und ohne Geschmackssinn erkenne könne, ob die Milch im Kühlschrank sauer ist.

Hintergrund: Wenn man mit einer Grippe im Bett liegt kann das in der Tat ärgerlich sein – zumal dann entweder die Cini-Minis oder der Kaffee verloren sind – außer man steht auf hohen Milchsäuregehalt und denaturiertes Casein. Ich habe mich immer gefragt, wie man morgens nach dem Aufstehen erkennen kann, ob in der Apfelsafttüte Schimmel ist oder nicht – ich hab mir einfach beim letzten Mal für alle Zeit abgewöhnt, aus der Tüte zu trinken. Klar, wenn man rechnet, dass sich H-Milch bei einer bestimmten Temperatur im Kühlschrank hält, kann man rechnen, wann sie durch ist. Das ist aber der billige Ansatz. Dafür gibts sicher schon eine iPhone- oder Andoid-App.

Der pH-Wert von Milch liegt bei pH 6,5 (ganz leicht Sauer, vergleiche Kaffee: pH 5,0 oder Cola bei ca. pH 2,5). Auch bei der H-Milch kommt es noch zur Umsetzung durch Milchsäure-Bakterien von Milchzucker zu Milchsäure. Diese Umsetzung ist vergleichbar mit der von Trauben- und Fruchtzucker zu Alohol – also der alkoholischen Gärung, damit daraus am Ende mein Ouzo destilliert werden kann.

Saure Milch hat einen pH-Wert von 4,5. Das bemerken wir einerseits geschmacklich – störend aber ist natürlich, dass die bei der erwähnten Gärung entstehende Milchsäure die in der Milch enthaltenen Caseine (αS1-Casein, αS2-Casein, β-Casein und das κ-Casein) denaturieren. Gib Zitrone in Milch und es flockt aus: Wenn ich meine Hemdkragenknöpfe selber herstelle, verwende ich Milch, gebe etwas in Salzsäure gelöstes Pepsin dazu (dieses Gemisch kann man in unserer Magensäure finden, und bei einem Reflux als Sodbrennen spüren), trockne den Niederschlag, pulverisiere ihn, presse ihn in meiner Knopfpresse und härte die Knöpfe dann in 37% Formali aus. Knöpfe ohne Erdöl finde ich persönlich sexy.

Wenn das Casein in der Milch schwimmt, ist die Milch vorbei. Also benötigen wir einen Kennwert, bei dem die Milch noch trinkbar – aber deutlich unter einem pH-Wert von 6,5 liegt. Sagen wir 5,5. Aber wie stelle ich jetzt fest, welchen pH-Wert die Milch hat?


Lackmus-Papier-Streifen zur groben pH-Wertbestimmung der Milch

Ein potiometrisches Verfahren scheiden wohl aus, weil die wenigsten Grippe-Patienten die geeignete Glaselektrode im Küchenschrank liegen haben. Aber nicht teuer und immer wieder praktisch ist ein Streifen Lackmus-Papier. Wir ermitteln damit zwar nicht den exakten pH-Wert – aber für die Milch ist das völlig ausreichend – sofern man nicht farbenblind ist, was ich jetzt mal als persönlichen Härtefall einstufen würde.

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Wechselduschen mit Ignatius von Loyola

Abstract
Alle Aktivitäten, die mit einer gesteigerten Blutfülle im Kopf verbunden sind, zum Beispiel auch Weschselduschen, sollten eingeschränkt werden. Der Autor legt ein Proof of Concept vor, das beschreibt, wie durch gezieltes Auslösen Pavlovscher Reflexe, außergerichtliche Konfliktlösungen erzielt werden konnten.

Keywords: Rhizin, Pavlov, Mietverhältnis, Betriebskosten, Nebenkosten, Heizkosten, decorator pattern, käseschmiere


Das ist ein Drogenhund von Pavlov

Ich war gerade dabei etwas Nasenschleimhautsekret unterm Mikroskop für ein Dauerpräparat einzufärben als mir klar geworden ist, dass ich niemals darüber schreiben sollte. Niemals.

In der Regel lasse ich es dann dabei. Aber heute war der Tag, an dem ich mir dachte: Versuche es mit klassischer Konditionierung! Ich hatte heute ein Gespräch mit einem jungen Mann, der mir die Antwort auf meine Frage, wo man Dekoratoren üblicherweise einsetzten wird geantwortet: „Ah, eine Fangfrage! Nun, wenn Sie eine Feier organisieren wollen, dann…“. STOP. Drogen! Hätte ich mein Wochenende nicht bei meiner Mutter zur Entgiftung verbracht, hätte ich dem jungen Mann völlig zu Recht eine Überdosis Strychnin in den Kaffee gerührt. Das fällt mit Milchschaum nicht weiter auf. Oder etwas Rhizin – das wächst überall, ist billig und der Tod tritt erst am folgenden Tag ein. Fieber, Brechdurchfall, Husten, Exitus. Und das hat mich auf eine sehr gute Idee gebracht: Der Körper reagiert auf Rhizin. Er hat das zwar nicht gelernt, aber er wird das schon noch lernen. Aber von vorne.

Mein Problem hat vor ein paar Monaten mit einer ziemlich wirren aber hohen Heiz- und Betriebskostenabrechnung zu tun. Wer mit mir freiwillig rauchen geht, also Frustre und die stille Sandy, kennt das: Tägliches Jammertal am Morgen. Ich sollte wirklich ein Foto von den verzweifelten Gesichtern der beiden machen, wenn ich das öde Thema wieder in der Rotation habe.

Ich habe natürlich bei meinem Vermieter brav allen Abrechnungen solange widersprochen, bis ich der Meinung war, auch ich hätte jetzt die reale Chance eines Einsehens. Der Vermieter war schnell durch seinen Anwalt ersetzt und die Briefe wurden wie üblich unterirdisch. Menschen werden Anwälte, wenn ihnen der Stil zu allem Fehlt. Eigentlich ganz einfach.
Nun, das zog sich jetzt über ein viertel Jahr hin.

Das ist Käseschmiere (Vernix caseosa)
Und der Anwalt meines Vermieters hat nicht nur keinen Stil, sondern ist darüber hinaus auch noch mit Anzug und Krawatte zur Welt gekommen. Zumindest leite ich das aus den Flecken und Knittern seines Anzuges her, der aus dem Jahr der unseligen Zeugung desselben stammen muss. Dass es sich bei den Flecken nur um Vernix caseosa (Käseschmiere) im eingetrockneten Sinne handeln kann, entnehme ich als Hobbychemiker dem Geruch. Es gibt einfach Indizienketten, die zwingend zu sein scheinen, wenn wir es nur zulassen. Also nicht nur bar jeden Stils und humorlos sondern auch noch alien. Ich hätte ihn gerne darauf angesprochen. Aber wer will den Kopf schon freiwillig von einem Alien abgebissen bekommen. Jedenfalls dieser Anwalt hat mir in letzter Zeit das Leben wirklich schwer gemacht. Nicht gut, das.

Oh, ich habe eben eine Einladung zum „Young Entomologists‘ Day at Oxford University Museum of Natural History“. Sehr witzig, wann soll ich denn nach London fliegen! Egal. Oh, sorry, falsches Fenster!

Die Höhepunkte am Freitag waren dann ein Mahnbescheid, eine Räumungsklage, eine unbedeutende Rechnung von Käseschmiere mit der zugehörigen Zwangsvollstreckung vor dem ersten Ouzo am Frühstückstisch und die Exkommunikation aus der katholischen Kirche wegen meines vorhergehenden Blogeintrags. Wenn es jetzt noch eine Menschenrechtsorganisation auf mich abgesehen hätte: Na gut, auch recht. Ach ja, und die Ausweisung aus Franken. Ich hätte das fast vergessen, weil es eher die Wirkung von Echinacea auf mich hat.

Nachdem ich meine Situation heute morgen als völlig deterministisch und ausweglos einstufen musste, bin ich zur Arbeit gefahren. Dass mir ausgerechnet dort heute das Thema Arbeitszeiten auf der Agenda unseres Debattierklubs entgegen gesprungen ist, nachdem ich erst kurz vor 1300 MEZ zur Türe hereingekommen war, konnte kein Zufall sein, und ich werde mich diesbezüglich noch rächen. Mit einem doppelten Bock-Shot, Arty.
Und die Idee, auf die mich der junge Mann in seiner absoluten Ahnungslosigkeit gebracht hat waren folgende Zutaten:

1) Meine Psychologin, die ganz zufällig über mir wohnt, sagt, dass mein Vermieter mich aus zwei Gründen sexy fände: Weil ich der Sohn sein könnte den er nie hatte (vom Alter würde es stimmen, sagt sie). Und dann sagt sie er hätte eine latente Homophilie, die darauf schließen lassen könnte, dass er sich einfach nur niemals outen wird. Aber wenn ich das richtig einsetzte, könnte ich sogar kostenlos in dem Haus wohnen – Inge Schmitt, die Verlobte meines Vermieters wird nichts mitbekommen. Sie liegt für Gewöhnlich besoffen unterm Küchentisch. Ich war da schon mal zu Besuch. Fussel, du fehlst mir.

2) Mein Vermieter hat mich, wenn ich mich recht erinnere, immer insoweit unterstützt, als dass er mir wann immer es ihm möglich war zinslose Raten angeboten hat. Wieso? Vielleicht weil ich mir echt mühe gebe, ihn an Ostern und Pfingsten ernst zu nehmen. Das tut im ganzen Viertel nicht im Leben niemand außer mir. Und ich tue es nur, weil ich ein gedopter Masochist bin.

Aus 1) und 2) dachte ich mir, könnte man vielleicht einen Pavlovschen Reflex erzeugen. Also schrieb ich eine paar Zeilen auf ein Blatt Papier mit einer formlosen Absichtserklärung, die ich zusammen mit meinem Hundeblick für das klassische Reflex-Sabbern einsetzten wollte, richtete mich auf und habe an seiner Türe geklingelt.

Stille. Alles dunkel. Dann: raunen, Geklapper und da stand er. Jetzt kommt meine Lieblingszene: Er öffnet (Highspeed-Cam!) das kleine Fensterchen an seiner Haustüre und sieht angewidert aber neugierig in meine Richtung richtung Treppenhaus. Immer noch in Slow motion. Jetzt kommt das unfassbare: Mein Vermieter sieht mich und und ein kurzes Strahlen fährt für einen fast unmerklichen Moment durch sein Gesicht (Reflex #1! YES! – Halbzeit). Den zweiten Reflex habe ich genau dadurch auslösen können, in dem ich den selben vertrauten Tonfall verwendet habe, als ich mit ihm ein vertrauliches Gespräch hatte, in dem ich ihm gesteckt habe, dass ihn eigentlich alle Mieter mögen und heulen, wenn er nicht zu unserem Sommerfest kommt, dass er untersagt hat. Eine Träne: Reflex #3. Touché.


Das ist Ignatius von Loyola, Compañía de Jesús

Alles weitere ist wirklich ein Witz gewesen. Er hat mir sogar zugesichert, dass er seinen Anwalt sofort stoppt – auch was die ganzen Zinsen und Anwaltskosten angeht. Keine Zwangsräumung. Der Mann wollte mir etwas mitteilen. Ich glaube, es war: „Sieh mich richtig an, ich stecke nur in einem falschen Körper – etwas Lippcloss – und das wird dir gefallen…“. Nein, wird es nicht. Aber ich mag überflüssige Aktionen von Käseschmiere nicht. Überhaupt nicht.

Diese kleine Geschichte hätte ich gerne auch unter „Der Zwerg reinigt die Kittel“ packen mögen, da ich in Ignatius von Loyola nicht wirklich einen Kreationisten sehe. Aber Katholik bleibt Katholik.

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Kreationismus in agilen Glaubens-Environments

Abstract
Der Einleitungsteil einer Studie zur grundsätzlichen ethischen Kritik von agilen Verfahrensweisen anhand von klassischen dysfunktionalen Problemlösungsstrategien wird an Hand möglicher induktiver Verfahren erläutert. Der Autor entschuldigt sich bereits im Vorfeld dieses Aufsatzes für humorlose Kreationisten und die, die ihn sexy finden und distanziert sich dennoch von Menschenversuchen.

Keywords: CAP theorem, ACID, Stapelüberlauf, Menschenversuch, Rekursion, Kreationismus, agile, Brewer, Everett, Chomsky.

Der Abend heute fing so an: Ein halber Liter Bier um die manische Programmier-Libido abzutöten, einen Espresso, damit ich mit den vielen Stimmen meiner Imaginären Freunde gleich halten kann, eine Magnesium-Tablette, damit ich auch mal nach einem Vollrausch frisch und aufgeräumt morgens ins Office stolpere. Eben wie die Damen mittleren Alters, die täglich Zink-Tabletten einwerfen, wie andere Leute Speed oder Retalin und sich dadurch erstaunlicher Gesund rühmen. Sagen die. Also nicht bei uns im Office! Aber vielleicht lassen sie ja auch einfach die synthetischen Drogen weg. So, und ich habe eine Flasche Rioja aus 2004 geköpft, für die ich Alkoholsteuer abgeführt habe. Ich bitte ja seit längerem beim Deutschen Bundestag für eine Typo3-Steuer, um diesen Wahnsinn in den Griff zu bekommen – aber meine eingebrachten Vorschläge landen irgendwie nicht auf der Tagesordnung. Nie.

Also, es ist der ideale Abend, um sich in den Kopf zu rufen, wieso das CAP-Theorem (wir erinnern uns: Consistency (das aus ACID (wir erinnern uns: Atomicity (wir erinnern uns, das aus Superman (wir erinnern uns, der mit dem Kryptonit (wir erinnern uns, das Mineral aus dem DC-Universum (wir erinnern uns…

Stack overflow.

Von vorne: Es war eigentlich der ideale Abend, um sich unter einer heißen Dusche darüber Klarheit zu verschaffen, dass das CAP-Theorem von Brewer (Availability, Consistency und Partition Tolerance) alle drei Punkte implementiert, in einem asynchronen Webservice überhaupt nicht machbar ist. Rönee – wenige wissen, wie man den Namen dieses Zehnfinger-Libidoisten wirklich versenkt – wird den mathematischen Beweis in einem Facebook-Post in den kommenden Tagen nachreichen. Bestimmt wird er das. Jetzt.

Dieser Aufsatz sollte sich mit Noam Chomsky beschäftigen. Denn als ich heute meiner sozialen Beschäftigung nachgegangen bin, nämlich mit einer Personen zu reden, die mir zuhört, hatte ich eine interessante Diskussion zu dem Thema, ob eine Theorie bereits dann widerlegt und streitbar ist, wenn eine widersprüchliche Ausnahme gefunden wurde. Während ich mir meinen misslungenen Pornobalken abgeschabt und meinem Gegenüber am Waschtisch Stoff für ein angeregtes Gespräch geliefert habe, ist mir ein Artikel in der GEO in den Sinn gekommen, in dem von Daniel Everett berichtet wird (übrigens ein ehemaliger Schüler von Naom selbst), der bei Pirahã herausgefunden zu glauben scheint, dass die Menschen dieser ethnischen Rasse weder Nebensätze, noch Vergangenheitsformen bilden können als auch mitnichten Wörter für Zahlen in ihrem Vokabular haben. Die Pirahã sind ein Indianerstamm, der am Amazonas lebt. Nach Everett besteht bei diesen Menschen nicht einmal eine verbale Ausdrucksform für „abzählbare“ Mengen. Aber wer braucht schon mehr wenn er „etwas“ und „etwas mehr“ hat. Und mit Kultur haben sie außerdem auch nicht viel am Hut. Aber dazu später mehr.

Als ich den Artikel las bin ich sofort blass geworden. Mein vertrautes Weltbild hat sich um ein Haar in Wohlgefallen aufgelöst und ich musste mich wirklich festhalten. Denn wenn die Beobachtungen valide sind, würde dies existierende Menschen mit einer existierenden Sprache darstellen, in der es keine Rekursion gibt. Als Informatiker genauso wie als Bedienung in einem Café ist das im ersten Augenblick unkritisch. Klar. Es wäre aber eine kleine Revolution! Rekursive Schachtelsätze wie den folgenden, könnte die Sprache nicht abbilden:

„Jos Kaffee, der von der Insel Java, eine der Großen Sunda-Inseln Indonesiens, die für ihren aromatischen Kaffe berühmt ist [Abbruchbed.], stammt [Abbruchbed.], ist kalt geworden.“

Was aber Chomsky gemacht hat war folgendes: Er hat zunächst die natürliche Sprache mit Hilfe einer Meta-Sprache rekursiv „formalisiert“. Später hat er darüber den Beweis erbringen können, dass der Universal-Translator sehr wohl möglich ist. Um es abzukürzen.

Nun, und da kommt so ein Sprachwissenschaftler namens Everett daher und sagt, dass die Rekursion in der Sprache allgemein zwar häufig ist (alle Sprachen bis auf diese eine beinhalten sie), aber nicht zwingend. Und eine Universalsprache (durch formale Meta-Sprachen rekursiv abgeleitet) ist per Definition Unfug. Also die Universalsprache ist Unfug, wenn nicht alle Menschen die gleichen kognitiven Voraussetzungen hätten. Dazu muss einem natürlich sofort in den Kopf schießen, dass die aktuelle Lehrmeinung davon ausgeht, dass unser Gehirn eine virtuelle Maschine bereitstellt, die einen Sprach-Meta-Code enthält. Bytecode-Compiler sind also keine Erfindung von Menschen, sondern des blinden Uhrmachers – der Evolution. So die Meinung.

Darüber hinaus denkt Everett erkannt zu haben, dass die Pirahã nur im hier und jetzt leben, sich weder für abstrakte Begriffe und damit auch nicht für das, was wir Zeit nennen, interessieren. Ich musste unmittelbar an Hunde denken – wenn sie denn sprechen könnten. Oder Katzen. Wie sie so in der Sonne liegen, sich einfach nicht für Gedichte interessieren wollen, für Musik nur bedingt und eigentlich nur aufs Fressen ausgerichtet sind (Tierliebhaber mögen mich, ich weiß) – wenn sie uns nicht die Füße wärmen, sofern es sich um Katzen handelt. Ja, und mir geht die ganze Zeit der Gedanke nicht aus dem Kopf, dass es sich hier wirklich um einen missing link in der Humanevolution handeln könnte. Vielleicht eine menschliche Schwesterart? Ein Homo unrecursivensis? Statt dass die alten Akademiker öffentlich und zudem völlig kontraproduktiv streiten (es geht doch eh wieder nur darum, wer den längeren hat), schlage ich vor ein paar konstruktive Versuche am lebenden Gehirn durchführen, einen dieser Menschen durch einen Sequenzer zu schicken (ok, dank PCR genügt auch weniger Probenmaterial, sodass man sich heute den großen Fleischwolf sparen kann) und zu analysieren, Kreuzungsversuche zur Validierung der Art Homo sapiens und zusätzlich einfache Aufzuchtversuche durchführen (man schicke ein Pirahã-Baby nach Köln und warten mal 14 Jahre, bis wir auf Schachtelsätze treffen – oder nicht). Vielleicht wären sogar histologische Maßnahmen am lebenden Großhirn interessant. Und man müsste keine Tierversuche machen, was gewisse Tierschützer durchaus befriedigen würde – gerade Dienstags, wenn sie sich denn doch mal einen Burger im Cheers um die Ecke rein ziehen und dabei getürkte Tierschützerpropaganda der 70er Jahre zitieren.

Das wären jedenfalls die Vorschläge, die ich meinem Team gegeben hätte. Die Fragestellung ist meist eine andere – aber darum geht es ja nicht. Es geht um das validieren von Hypothesen. Selbstverständlich mit möglichst wenig Kollateralschäden.

Mein Ethikmentor ärgern sich gerade ziemlich, dass ich so unverschämt Menschenversuche zur Validierung von Fragestellungen proklamiere, die so essentiell nicht sind. Keine Fragestellung ist so essentiell, dass sie Menschenversuche rechtfertigt. Nun, sagen wir einfach: Offiziell nicht seit den 70er Jahren. Aber sowohl dieser Mentor als auch meine vorhergehende Religionslehrerin (bis zu einem bestimmten alter, ist die Zwangschristianisierung an Schulen in Deutschland ja immer noch obligatorisch, was mein Vertrauen in das System selbst redend nicht gerade stärkt) sind von einem PKW und einem LKW überfahren worden. Was sagt das aus?

Nichts! Vielleicht das Gott auch nur so eine kreationistische Idee ist, die einem jüdischen Stammtisch entsprungen sein könnte. Oder einer Sekte – es fallen mir letzter Zeit etwas zu viele XPs gefolgt von siebenern (7) auf. Das hat sicherlich einige verschwörerische Hintergründe. Oder wieso heißt es Windows XP (das XP stammt aus dem Altgriechischen und ist das Monogramm für Chistus – also Christós – chi und rho) und jetzt Windows 7 – die 7 steht in der christlichen Symbolik für den mathematischen Beweis des göttlichen Geschehens, dass das Weltall zusammenhält. Na, ganz großes Kino, nach Windows Vista (vista ist italienisch für „Ausblick“). Zufälle gibt es.

Von der Rekursion zu elementaren Verfahren der Aufklärung und wieder zurück zum Kreationismus, der einfach eine folge von deduktivem Übereifer ist. Meine These.

Leute, wenn ihr ein Problem in einer Teilkomponente in eurer verdammten Software habt: Glaube führt zu absolut nichts. Zu nichts mehr, als zu Religion. Gewinn von Erkenntnis und Wissen mag zwar Zeit kosten – dennoch: WER WIE WAS, DER DIE DAS, WIESO WESHALB WARUM, WER NICHT FRAGT BLEIBT DUMM!

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Zend Framework

Liebes Tagebuch,

habe ich eigentlich schon erwähnt dass ich immer noch auf die Klasse Zend_Cache_Backend_Twitter warte?

Ich finde, das wird höchste Zeit. Memcache war gestern. Motto: Caches da ablegen, wo es nicht weiter auffällt…

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P.S., @Frustre, ich bin auf deine Glatze gespannt und freue mich schon darauf, endlich Gfrustre schreiben zu dürfen 😉